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Editor & Blöcke

Im Editor entsteht jeder Eintrag. Hier lernst du in ein paar Minuten, wie du ihn für dich nutzt. Probier alles direkt aus: Leg einen neuen Eintrag an.

Das Grundprinzip

  1. Einfach lostippen. Deine erste Zeile wird im Feed automatisch zum Titel deines Eintrags. Für einen formatierten Titel im Eintrag selbst fügst du über das /-Menü eine Überschrift ein.

  2. Blöcke übers /-Menü. Tippe / und wähle, was du brauchst: Überschriften, Listen, Bild, Datei, Sprachnotiz, KI-Chat, Erkenntnis, Aktion und mehr.

  3. Formatieren beim Markieren. Markiere Text, und ein kleines Menü bietet dir fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen und Code an.

Tippe «/» im Editor: Die Liste zeigt dir alle Blöcke, die du einfügen kannst.

So holst du mehr aus jedem Eintrag

Ein Eintrag, der dir wirklich etwas bringt, beantwortet drei Fragen: Was habe ich gemacht? Was nehme ich mit? Was tue ich als Nächstes? Die App führt dich beim Schreiben durch genau diese drei Stufen: Erst die Doku, dann die Erkenntnis, dann die Aktion. Die zwei Blöcke dafür:

Erkenntnis-Block

Was nehme ich mit? Füge über das /-Menü den Block Erkenntnisse ein und halte in ein, zwei Punkten fest, was du aus der Arbeit gelernt hast. Das ist der Moment, in dem aus der Pflicht-Doku dein Lerninstrument wird. Warum das so gut funktioniert, liest du im Nugget Reflektieren lernen.

Der Erkenntnis-Block hält fest, was du aus der Arbeit mitnimmst.

Aktions-Block

Was tue ich als Nächstes? Der Block Aktion macht aus deiner Erkenntnis einen konkreten nächsten Schritt. Eine Aktion hat einen Lebenslauf, und der Block zeigt dir dafür zwei Zustände: Zuerst erfasst du den Schritt beim Schreiben deines Eintrags, später wertest du aus, ob du ihn geschafft hast.

Zustand 1: Erfassen

Füge über das /-Menü den Block Aktion ein und schreib deinen nächsten Schritt hinein. Eingebbar ist nur dieser Text, ein Fälligkeitsdatum gibt es nicht. Dafür steht unter dem Feld ein Hinweis: Nimm dir etwas vor, das du in den nächsten 72 Stunden umsetzen kannst. Je kleiner und konkreter der Schritt, desto eher passiert er. Fällt dir keiner ein, startest du direkt im Block mit «Chat starten» ein Gespräch mit der KI.

Erfassen: Du hältst deinen nächsten Schritt fest, während du den Eintrag schreibst.

Zustand 2: Auswerten

Wenn du den fertigen Eintrag später wieder ansiehst, steht deine Aktion mit zwei Buttons da: Das Häkchen heisst umgesetzt, das Kreuz nicht umgesetzt. Beide Antworten sind gleich viel wert. Eine nicht umgesetzte Aktion ist kein Makel, sondern eine Rückmeldung über deine Planung.

Auswerten: Mit einem Klick hältst du fest, ob du deinen Schritt geschafft hast.

Sobald du geantwortet hast, verschwinden die beiden Buttons. An ihrer Stelle steht dein Ergebnis mit Datum, also «Umgesetzt» oder «Nicht umgesetzt», und die App bietet dir gleich an, einen neuen Eintrag dazu zu schreiben: Wie ist es gelaufen? Falsch geklickt? Im Bearbeitungsmodus stellst du die Aktion mit «Antwort zurücksetzen» wieder auf offen.

Wo die App dich an offene Aktionen erinnert

Eine offene Aktion geht dir nicht verloren. Bleibt sie ein paar Tage liegen, fragt dich im Feed eine Karte «Aktion geschafft?». Und alle deine Aktionen laufen im Zielbereich zusammen, wo du auf einen Blick siehst, was noch offen ist: Ziele & Bildungsplan.

KI-Chat-Block

Dein Sparringspartner beim Denken: Füge den Chat-Block ein und stell der KI deine Fragen. Sie kennt den Kontext deines Eintrags und antwortet nur, wenn du ihr schreibst. Unter «Chatbefehle (Shortcuts)» findest du drei Abkürzungen: «Auswahl von Themen vorschlagen», «Nächstes Thema» und «Gespräch abschliessen». Praktisch: Aus dem Chat-Verlauf kannst du dir strukturierten Text für deinen Eintrag übernehmen lassen. Und wichtig: Die KI bewertet deine Einträge nicht ungefragt: Automatisches KI-Feedback gibt es nicht.

Die KI stellt Rückfragen, statt zu bewerten. Die Chatbefehle bringen dich schneller weiter.

Sprachnotiz

Keine Lust zu tippen? Nimm eine Sprachnotiz auf, zum Beispiel im Bus nach der Arbeit. Die Aufnahme bleibt in deinem Eintrag, und wenn du willst, erstellst du daraus danach ein Transkript: So wird dein gesprochener Bericht auch als Text nutzbar.

Die Aufnahme bleibt im Eintrag; das Transkript erstellst du bei Bedarf, es steht dann gleich darunter.

Bild

Ein Foto sagt mehr als ein langer Absatz: Füge den Bild-Block ein und lade zum Beispiel ein Foto deines Arbeitsergebnisses hoch. YouTube-Videos kannst du ebenfalls einbetten.

Ein Bild im Eintrag spart dir lange Beschreibungen.

Datei

Manches gehört als Dokument in den Eintrag und nicht als abgetippter Text: Das Datenblatt, das du verwendet hast, dein Schema als PDF, die Tabelle mit deinen Messwerten. Dafür gibt es den Datei-Block. Du fügst ihn über das /-Menü ein oder ziehst die Datei einfach in den Eintrag.

Was du anhängen kannst:

  • Dokumente und Tabellen: PDF, Word, Excel, PowerPoint, LibreOffice, Text, Markdown und CSV
  • Archive: ZIP, 7z und die gängigen TAR-Varianten, wenn mehrere Dateien zusammengehören
  • Bis 10 MB pro Datei. Ist deine Datei grösser, komprimier sie oder häng nur den entscheidenden Auszug an.

Bilder und Videos gehören nicht in diesen Block, dafür sind der Bild-Block und die YouTube-Einbettung da.

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Die Datei ersetzt deinen Text nicht

Ein angehängtes PDF zeigt, womit du gearbeitet hast. Was du daraus gemacht und dabei gelernt hast, steht trotzdem in deinen eigenen Worten im Eintrag. Wer nur anhängt, dokumentiert nicht: Deine Coach:in liest deine Überlegung, nicht das Datenblatt des Herstellers.

Beitrag referenzieren

Manchmal knüpft eine Arbeit an eine frühere an: Du kommst auf dieselbe Maschine zurück, führst ein Projekt weiter oder merkst, dass ein Problem von damals jetzt wieder auftaucht. Statt alles nochmals zu erklären, fügst du über das /-Menü «Beitrag referenzieren» ein und wählst den früheren Beitrag aus. Er erscheint als Vorschaukarte mitten in deinem Eintrag, mit Titel und kurzer Zusammenfassung.

Das lohnt sich doppelt: Deine Coach:in sieht sofort den Zusammenhang, ohne selbst suchen zu müssen. Und der KI-Chat kennt den referenzierten Beitrag ebenfalls, wenn du ihn im selben Eintrag benutzt. Fragst du ihn also nach dem Vergleich zu damals, weiss er, wovon du sprichst.

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Zusammenhänge sichtbar machen zahlt sich aus

Genau die Verbindungen zwischen einzelnen Arbeiten sind es, die aus einer Sammlung von Einträgen eine Lernentwicklung machen. Wenn du im Bildungsbericht oder vor dem QV zeigen willst, wie weit du gekommen bist, sind verknüpfte Beiträge der beste Beleg: Sie zeigen dieselbe Aufgabe zweimal, und dazwischen deinen Fortschritt.

Häufige Fragen

Gibt mir die KI automatisch Feedback auf meine Einträge?

Nein. Die KI meldet sich nur, wenn du sie im Chat-Block aktiv ansprichst. Feedback zu deinen Einträgen kommt von deiner Coach:in, also von einem Menschen.

Ich soll einen «Lernbericht» schreiben. Bin ich hier richtig?

Ja. In manchen Branchen heisst der einzelne Teil der Lerndokumentation «Lernbericht». In Kytt heisst er einfach Eintrag, gemeint ist dasselbe.

Kann ich eigene Videos hochladen?

Eigene Video-Dateien lassen sich nicht hochladen. Du kannst aber YouTube-Videos in deinen Eintrag einbetten, oder du zeigst dein Ergebnis mit Fotos und einer Sprachnotiz.

Meine Datei lässt sich nicht anhängen. Woran liegt's?

Zwei häufige Gründe: Die Datei ist grösser als 10 MB, oder ihr Format ist nicht dabei. Erlaubt sind Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Archive, nicht aber Bild- und Videodateien: Für Bilder nimmst du den Bild-Block. Bei einem grossen PDF hilft es meist, nur die relevanten Seiten anzuhängen.

Das kommt als Nächstes

Zuletzt aktualisiert am 16.08.2026

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