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Feedback geben

Zwei Wege, zwei Aufgaben: Mit einer Quick Reaction signalisierst du mit einem Klick «gesehen». Mit einer Rückmeldung schreibst du deinen Lernenden direkt am Eintrag, genau dort, wo das Gelernte dokumentiert ist.

Im Rundgang-Video zeigen dir die Kapitel «Kommentare und Quick Reactions» und «Notizen und Feedback», wie beides in der App aussieht.

Weg 1: Die Quick Reaction als Empfangssignal

  1. Öffne einen geteilten Eintrag, zum Beispiel direkt aus dem Coaching-Dashboard.
  2. Wähle eine Quick Reaction. Ein Klick, fertig.

Die Quick Reaction ist ein Empfangssignal: ein sofortiges «gesehen», das deinen Lernenden zeigt, dass ihr geteilter Eintrag nicht ins Leere läuft. Als schnelles Zwischensignal ist sie wertvoll, gerade in vollen Wochen, denn sie hält euren Feedback-Rhythmus am Leben. Die inhaltliche Rückmeldung ersetzt sie nicht: Wie die klingt, zeigt dir Gute Rückmeldungen geben.

Weg 2: Die Rückmeldung als Feedback mit Substanz

  1. Öffne den geteilten Eintrag.
  2. Schreib deine Rückmeldung direkt am Eintrag.
  3. Deine Lernenden können antworten. So entsteht ein Gespräch genau dort, wo die Arbeit dokumentiert ist, und beide sehen später nach, was besprochen wurde.

Woran gutes Feedback erkennbar ist

💬

So wirkt Feedback

  • Zeitnah: Reagiere möglichst bald nach dem Teilen. Dann ist die Situation bei beiden noch präsent.
  • Konkret: Beziehe dich auf eine Stelle im Eintrag («Deine Lösung beim Kundenproblem …»).
  • Entwicklungsorientiert: Gib einen nächsten Schritt mit («Probier beim nächsten Mal …»).
  • Regelmässig und angekündigt: Ein fester Rhythmus, den deine Lernenden kennen, motiviert mehr als viel Feedback auf einmal.

⛔️

Das bremst

  • Wochenlang nichts, dann alles aufs Mal: Gesammeltes Feedback kommt zu spät und wirkt wie eine Abrechnung.
  • Nur Fehler auflisten: Wer nur Rot sieht, teilt beim nächsten Mal weniger.
  • Pauschal bleiben: Ein «gut gemacht» ohne Bezug zum Eintrag ist als einzige geschriebene Rückmeldung zu wenig. Es gibt vor, Feedback zu sein, trägt aber nichts Konkretes.
  • Feedback als Kontrolle: Wenn Rückmeldungen nur prüfen statt weiterbringen, wird aus dem Lerninstrument eine Pflichtübung.

Der wichtigste Hebel dahinter: zeitnah und regelmässig. Die Lernforschung zählt Feedback zu den wirksamsten Einflüssen aufs Lernen, und regelmässige, konstruktive Rückmeldung ist einer der grössten Motivationsfaktoren für Lernende. Kündige deinen Rhythmus am besten gleich bei der Auftragserteilung an: Feedback-Rhythmus etablieren.

Häufige Fragen

Reicht eine Quick Reaction als Feedback?

Als Zwischensignal ja. Sie zeigt sofort «gesehen» und hält den Rhythmus am Leben, auch in vollen Wochen. Sie ersetzt aber die inhaltliche Rückmeldung nicht: Plane regelmässig auch geschriebenes Feedback ein, das sich auf den Inhalt bezieht und einen nächsten Schritt mitgibt. Wie das klingt: Gute Rückmeldungen geben.

Das kommt als Nächstes

Zuletzt aktualisiert am 05.07.2026

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